Worte sind wertlos.

Hallo Menschens.
Ich war erstmal unentschlossen, ob ich hier mal rein schreiben werden, da ich mir oft nur hier die Storys von anderen Personen durchlese.
Nichts desto trotz entschied ich mich jetzt auch mal reinzuschreiben. Zu meiner Person ich bin weiblich, 20 Jahre jung und studiere momentan Wirtschaftsinformatik. Obwohl ich eine sehr aufgeschlossene Person bin, laufe ich von tiefen Bindungen mit Menschen weg. Leider ist es heutzutage schwierig jemanden das Vertrauen zu schenken, ohne das die Person es ausnutzt. Meistens sagen Menschen A, meinen aber B und am ende des Tages machen Sie C. Ich versuchte mit der Zeit Menschen das Vertrauen zu schenken und nicht so in mich gekehrt zu sein, aber leider habe ich bis jetzt niemanden getroffen der wirklich die Wahrheit aussprach. Ich begegnete meistens diese Menschen mit verstädnis und geduld, um ihnen das Gefühl zu erbringen, auch wenn die Wahrheit nicht schön sein kann, mir sie trotz allem zu sagen und sich mir anzuvertrauen. Meistens spüre ich direkt, dass nicht alles der Wahrheit entspricht, doch ich versuche nicht direkt zu hinterfragen und wenn ich dies tu, dann nur um mich selbst vor den Schmerzen und den Lügen zu schützen. Ich tolerierte Dinge mit der Zeit, um mir Respekt und Ehrlichkeit zu verdienen, aber ich merke heute, dass das nicht richtig von mir war. Vielleicht waren es nicht die richtigen Menschen, denen ich sowas aufwies. Und wenn man so einen Entschluss getroffen hat, dass man einiges tolerierte, muss man abwegen ob es sich lohnt gewisse Dinge zu verzeihen und über sie hinweg zu schauen. Tun sie es nicht, sollte man am besten (auch wenn es schmerzhaft ist) gehen und diesen Ort bzw. die Person verlassen. Ich hielt mich lange an einem Ort, also bei einer Person in der Hoffnung das beste aus ihm raus zu bekommen, vielleicht aus Liebe ich weiß es nicht. Aber es ist nicht immer möglich, dass jemand aus seiner eigenen Komfortzone raus kommt und schnell ist man auch drin, wo man selbst nicht sein wollte. Und je länger man sich dort aufhält, desto mehr verletzt man sich. Ein Beispiel: Du hälst ein Kilo Reis mit einer Hand hoch. Am Anfang scheint dieser Sack leicht und erträglich, man spürt keinen schmerz. Langsam fängt die stärke in den Armen nach zu lassen, obwohl der Sack am Anfang nicht schwer war. Und mit der Zeit wird es wirklich schwer und dir Kraft lässt nach. Man lässt den Sack schlussendlich doch fallen, obwohl man es am Anfang nicht so empfunden hatte. Deshalb aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur sagen, tolerier wirklich das worüber du dir in der Zukunft keine Gedanken machen musst. Eins der weiteren Dinge die von mir selbst ein Fehler war, war es meinen eigenen Wert zu vergessen und meine Erwartungen gegenüber Menschen zu senken. Denn am Ende, war ich verletzt und das war ganz allein meine Schuld, denn ich ließ diese Menschen erst so weit in meinen Leben, um mich so zu verletzten. Und daraus konnte ich erkennen, dass ich verlernte mich selbst zu lieben, denn sowas hätte ich damals mit mir nicht gemacht.
Was ich euch damit mitteilen möchte ist, dass ihr niemals euren Wert vergessen solltet. Toleriert nicht all zu viel, denn meistens werden sich diese Menschen noch mehr erlauben. Verschwendet nicht eure Zeit damit, das beste aus dem Menschen rauzuholen und ihn zu erziehen, denn das ist nicht eure Aufgabe. Nehmt die Bekanntschaft als Erfahrung fürs Leben in eurer Reise mit, denn schlussendlich, habt ihr euch mehr Lieben gelernt und vielleicht auch eure Grenzen erst richtig kennengelernt. Und wenn ein Problem nicht lösen kannst, dann gibt es zwei Optionen, du vergisst und klärst das Problem oder du akzeptierst dass du es nicht kannst und gehst dann auch. Damit schützt du dich nur selbst und nein es ist nicht egoistisch. Man kann eben nicht alles im Leben. Schließt gewisse Kapitel ab und schaut ins neue Kapitel. Denn das was mal war, war mal und es hat euch am Ende des Tages gelehrt.

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