Nicht akzeptanz in der eigenen Familie

Ich würde euch gerne meine Stowie erzählen und eine Last abwerfen. Bei mir fing es schon als kleines Mädchen an das ich nicht akzeptiert wurde und meine Familie mich ausgegrenzt hat. Ich bin das jüngste Kind in meiner Familie. Ich hab noch einen älteren Bruder und eine Schwester. Ich war kein wunschkind und wurde auch dementsprechend behandelt. Ich hab immer versucht meinen Eltern zu folgen und deren wünsche umzusetzen. Immer war ich der Buhmann egal was war. Wenn damals meine geschwister was kaputt gemacht haben wurde mir die schuld in die schuhe geschoben. In der Schulzeit gab ich immer mein bestes und hatte nur gute Noten. Nachdem ich auf eine höhere Schule gewechselt hab wurde mir nie lob ausgesprochen. Meine eltern kümmerten sich einen dreck um mich. Zu meiner Absolventenfeier kam niemand aus meiner Familie. Ehrlich gesagt war ich es gewöhnt nicht beachtet zu werden. Ich wurde von Freunden verraten, meine große Liebe traff sich hinter meinem Rücken mit meiner Schwester und alles in meinem leben brach zusammen. Ich spielte oft mit dem Gedanken mich umzubringen also versuchte ich es auch. Ich nahm Tabletten ein und schnitt mir die Pulsader auf. Meine Familie bemerkte nicht wie dreckig es mir ging und in was für ein tiefes Loch ich gefallen bin. Ich hatte keinen zum Reden und stopfte alles in mich rein. Ich nahm auch ab und stand kurz vor der Magersucht. Keiner sah es ein mir zu helfen obwohl man wusste wie mein Leben war.
Nach der Schule beschloss ich eine Ausbildung als Bürokauffrau zu machen. Als ich die Zusage bekommen hatte und den Ausbildungsvertrag unterschrieben hatte ging ich erfreut nachhause um die gute Nachricht meinen Eltern zu erzählen. Meine Eltern freuten sich kein bisschen für mich und waren eher sauer das ich mein eigenes Geld verdienen würde. Sie wollten das ich zuhause blieb und mich um unser Haus kümmere und putze. Meine Geschwister standen kein bisschen hinter mir. Mein Bruder ist früh ausgezogen und lebt sein Leben. Meine Schwester hat nur Männer und Geld im Kopf. Sie hat sehr viel mit Männern zu tun egal ob die aus meiner Stadt kommen oder aus einer anderen. Jeder kennt ihren Namen doch sie macht immer eins auf Engel. Meine Eltern lieben meine Schwester und sehen nicht wie sie ihr Umfeld manipuliert. Meine Schwester hat mir auch meine erste große Liebe weggenommen. Meiner Mutter konnte ich nie etwas erzählen egal ob es Frauenprobleme waren oder ob ich einen Rat gebraucht habe. Meine Ausbildung fing an und alles lief super. In der Zeit lernte ich meinen Verlobten kennen. Wir verstanden uns auf anhieb gut und erzählten uns gegenseitig ao vieles. Er ist ein echter Gentleman und behandelt mich mit vorsicht und sehr viel Liebe. Er zeigte mir wie es ist glücklich zu sein und brachte mich immer zum Lachen. Ich wusste ich hatte meinen Seelenverwandten gefunden. Meine Eltern nahmen mir damals meine Bankkarte weg damit ich nicht an mein Geld ran komme somit lief ich mit leeren Taschen rum und konnte mir weder Essen kaufen noch was zu trinken. Ich konnte meine Chefin nicht um einen Vorschuss bitten da ich nicht wollte das sie irgendwas mitbekam. Ich arbeitete extra länger und kam auch früher nur um nicht zuhhause zu sein. Mein Verlobter bekam das alles mit und ich erzählte ihm nach und nach alles. Er stand hinter mir und versorgte mich was mir sehr unangenehm war. Er kaufte mir Essen für die Arbeit, steckte mir heimlich Geld in die Tasche und versorgte mich. Nachdem meine Eltern von ihm erfuhren waren sie komplett dagegen und wollten mich auf die Straße schmeisen. Ich wurde beschimpft das ich eine Hure sei und sicher mit ihm geschlafen hätte was nicht so ist. Mein Verlobter kämpfte um mich und seine ganze Familie standen uns bei. Seine Eltern haben meine angerufen und wollten ganz normal reden. Nach mehreren Versuchen willigten sie ein und so kam es dazu das sie sich kennenlernten. Meine Eltern fingen an es zu akzeptieren und nach einem Jahr wurde meine Verlobung gefeiert. Plötzlich drehte sich alles um mich und meine Familie spielte jedem vor wie glücklich wir doch wären. Vor der Verlobung durfte ich meinen Freund nicht sehen und nach der Verlobung ist es immer noch so. Ich treffe mich trotzdem mit ihm und lasse mir das nicht verbieten. Nachdem meine Prüfungen auf mich zu kamen hatte ich keine möglichkeit alles ordentlich zusammen zu schreiben. Ich bat meine Eltern um ein Laptop und um meine Bankkarte damit ich mir ein halbweg gutes zu legen konnte. Es sollte kein teures von Apple sein oder gar ein nagelneues. Ich sollte damit nur meine Unterlagen erfassen können. Meine Eltern schlugen mir den Wunsch ab doch kauften meiner Schwester ein nagelneuen Laptop der grade erschienen ist von Apple. Als mein Verlobter davon erfuhr war er mehr als wütend über die Tatsache. So entschied er sich mir ein Laptop zu kaufen und mir eine Freude damit zu machen. Als er mir den Laptop überreichte brach ich in Tränen aus und wusste nicht wie ich ihm danken soll. Meine Prüfungen hab ich mit Bravur bestanden und teilte es meinem Verlobten mit. Mit der Zeit bekam ich meine Bankkarte zurück und sparte mein Geld für meinen Führerschein. Meine Eltern stellten uns jedesmal Steine in den Weg. Meine Schwester versuchte sich an meinen Verlobten ranzumachen der mir das mitteilte. Ich schimpfte mit ihr und war total wütend auf sie so das ich mich immer mehr distanzierte von ihr. Nächstes Jahr ist hoffentlich unsere Hochzeit und ich freue mich auf den Tag an dem ich nicht mehr bei meiner Familie lebe. Familie ist nicht immer gleich Familie!

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Eine Idee zu “Nicht akzeptanz in der eigenen Familie

  1. dieandere sagt:

    Es ist so traurig das lesen zu müssen. Ich will deine Eltern nicht respektlos verurteilen, aber ich verstehe es tatsächlich nicht, wie sie dich in deiner Zukunft nicht unterstützen wollen. Du hast meinen größten Respekt, dass du trotz allem deinen Eltern Konter gegeben hast und dich für deinen Verlobten eingesetzt hast, der dich bei allem was du tust unterstützt. Insh allah wirst du glücklich Schwester.

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